In neun brillant komponierten, an asiatische Geistergeschichten erinnernden Erzählungen beschäftigt sich Julia Armfield eindringlich mit Frauen und ihren Körpern. Die Autorin kartografiert die Haut und Knochen ihrer Protagonistinnen durch ihre Erfahrungen mit Einsamkeit, Liebe, Trauer und Rache.
Schicksalsschläge, die Transformation des Körpers während der Pubertät, Trennungsschmerzen und andere traumatische Ereignisse treten in Form von skurrilen und fantastischen Metaphern in die Alltagswelt. Das Mystische dringt in Kleinstädte, Schulen, Wohnhäuser und verwandelt sie in beklemmende Landschaften.
Die Kombination aus unheimlichen Geschehnissen und poetischer Sprache erzeugt Bilder, die unter die Haut gehen.
Julia Armfield schafft es mit ihrem einzigartigen Schreibstil erneut, beim Lesen das Gefühl eines Film noir zu erzeugen.